Flirt Lexikon
P - Prost

So viel ist klar: Ein Drink macht locker, vor allem, wenn man von Natur aus eher schüchtern ist. Aber einer zu viel kann auch zu locker machen. Und das ist kontraproduktiv. Denn betrunkene Frauen sind für Männer eher ein Abturner und dazu noch komplett unerotisch. Es sei denn, die Kerle sind selbst total „hinüber". Aber denn erübrigt sich ein Flirt ohnehin... Auf Eroberungs-Tour empfiehlt es sich, zu jedem alkoholischen Getränk ein Wasser zu trinken. Das beugt nicht nur einem Kater vor, sondern auch der Gefahr, etwas zu tun, was man am nächsten Tag bereut.

Q - Qualität

... statt Quantität. Man kann nämlich auch des Guten zu viel tun. Überschütten Sie einen Mann nicht mit Komplimenten und Schmeicheleien. Das wirkt unehrlich und aufgesetzt. Außerdem: Einen Schüchternen bringen mehr als ein bis zwei Komplimente pro Treffen komplett aus dem Konzept und treiben ihn möglicherweise sogar in die Flucht. Wer genügend Selbstbewusstsein hat, wird entweder größenwahnsinnig oder könnte so ein Verhalten als aufdringlich und anbiedernd verstehen.

R - Reden

Angeblich sind es ja die Frauen, die immer ach so viel reden. Ein übles Gerücht, denn Tatsache ist: Bei der zwischenmenschlichen Kontaktaufnahme führt ER das große Wort. Lassen Sie ihn. Männer lieben es, sich ins rechte Licht zu rücken. Und Sie haben die Möglichkeit, ihn passiv zu betören. Abgesehen davon bekommen Sie so jede Menge wertvolle Informationen über ihn, auf die Sie bei einem eventuellen zweiten Treffen zurückgreifen können. Sie entdecken Gemeinsamkeiten, haben aber auch die Möglichkeit, abzuchecken, was Sie genau von ihm wollen. Ein weiteres Plus: Zunächst mal exponiert sich nur er, während Sie durch interessiertes Zuhören einen guten Eindruck, aber keine Fehler machen können.

S - Signale

Nicht jeder ist immer gerade zum Flirten aufgelegt, nicht mal Männer. Und sie zeigen das dann auch durch klare Signale. Eindeutige Flirtsignale sind neben Blickkontakt und Körpersprache: Er imitiert Ihre Bewegungen, trinkt, wenn Sie trinken, schlägt genau wie Sie die Beine übereinander, hat die gleiche Armhaltung. Er legt den Kopf schief - nicht nur ein eindeutiges Zeichen, dass er interessiert ist, sondern auch eine Art Unterwerfungsgeste. Will heißen: Er ist sich Ihrer noch nicht sicher, wirbt um Sympathie. Er wird rot, spielt mit Gegenständen wie Bierdeckel, Autoschlüssel oder Feuerzeug, redet wie ein Buch. Er spuckt große Töne oder macht sich so breit, dass er Raum für drei einnimmt - beides Strategien, um auf sich aufmerksam zu machen.

T - Training

Flirten kann man trainieren, nicht nur in teueren Seminaren und Kursen, sondern bei allen möglichen Gelegenheiten im täglichen Leben. Schäkern Sie mit dem Postboten oder dem Verkäufer auf dem Wochenmarkt - auch wenn Sie an beiden Null Interesse haben. Becircen Sie den Handwerker, um noch schnell einen Termin für die kaputte Waschmaschine zu bekommen. Lächeln Sie das pausbäckige Baby im Kinderwagen an, schenken Sie der griesgrämigen Hausmeisterin einen strahlenden Gruß oder machen Sie eine launige Bemerkung, wenn Sie sich in einer langsamen Warteschlange langweilen. Das alles trainiert den lockerne Umgang mit anderen Menschen - und somit die Flirtfähigkeit.