Flirt Lexikon
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A - Attraktivität

Ihre Haare sind zu dünn, der Po zu rund, der Busen zu flach? Und überhaupt sind Sie davon überzeugt, dass sich sowieso niemand für Sie interessiert? Deshalb können Sie die Sache mit dem Flirten also gleich vergessen? Falsch! Was Sie vergessen können - und zwar möglichst schnell - ist Ihre schlechte Meinung von sich selbst. Denn Attraktivität liegt nicht nur im Auge des Betrachters - sie kommt tatsächlich von innen. Beobachten Sie mal, wie unattraktiv selbst schöne Menschen werden, wenn sie gerade eine schwere Lebenskrise durchmachen. Und wie andererseits selbst „graue Mäuse" aufblühen, wenn sie verliebt sind. Selbstbewusstsein und Lebensfreude erzeugen eine unwiderstehliche Ausstrahlung und schaffen eine Anziehungskraft, der sich kaum jemand entziehen kann.

B - Blickkontakt

Blicke sind der wirkungsvollste Flirtfaktor. Mit Blicken können wir einen Menschen auf uns aufmerksam machen und ihn anziehen - oder auf Distanz halten. Nicht umsonst sprechen wir von der „Liebe auf den ersten Blick", aber auch vom „bösen Blick", der Menschen vernichten soll. Kein Wunder, Blicke zeigen die kompette Gefühlspalette: Sie können vielversprechend sein, warm, interessiert, funkelnd, strahlend, offen, direkt, begehrlich, entwaffnend, träumerisch, tief, sanft oder sehnsuchtsvoll, aber auch misstrauisch, ausweichend, feindselig, abweisend, kühl, kritisch und sogar vernichtend. Klar ist: Ohne Blickkontakt geht garnichts auf der Flirtebene. Starten Sie mit einem unverbindlichen offenen Blick, werfen Sie dann einen „interessierten" gepaart mit einem Lächeln, um später - bei entsprechender Ressonanz - das Objekt der Begierde mit einem „strahlenden", „sehnsuchtsvollen" oder „begehrlichen" endgültig in Ihren Bann zu ziehen.

C - Chemie

Wenn die nicht stimmt, hat der Flirt keine Chance. Deshalb sollte man akzeptieren: Nicht jeder Mann ist für jede Frau der geeignete Flirtpartner. Geben Sie sich locker und betrachten Sie nicht jedes männliche Wesen im Umkreis von fünf Kilometern als potenziellen Flirt- oder gar Lebenspartner. Gründe, warum wir möglicherweise abgelehnt werden: Er ist mit seinen Gedanken auf einem anderen Planeten, grübelt über einem Problem, kommt gerade vom Zahnarzt, trauert seiner Verflossenen hinterher und ist deshalbh ohnehin nicht ansprechbar. Er hat gerade seinen Job verloren, ein wichtiges Gespräch mit seiner Bank vor sich oder Ärger mit seinem Vermieter. Er ist grundsätzlich zu schüchtern oder verklemmt, hat Angst vor Enttäuschungen oder vorm Versagen. Er sieht zwar gut aus, ist aber ein Langweiler, an dem Frauen schnell das Interesse verlieren. Diese Erfahrung hat er schon zu oft gemacht und braucht keine Neuauflage.

D - Date

Endlich, das erste Date. Der Flirt war erfolgreich, jetzt kommt es darauf an, die nächste Hürde zu nehmen. Wenn Sie nicht nur einen schnellen Aufriss suchen, sollten Sie sich nicht allzu aufreizend anziehen. Lassen Sie es lieber langsam angehen. Männer lieben es, erobern zu können - ist etwas schwer zu bekommen, ist es automatisch wertvoller. Männer zeigen sich auch gern mit einer schönen, gepflegten Frau, eine auffällige dagegen ist ihnen eher peinlich. Deshalb: Ein modisch-schickes Outfit ist absolut okay, ein tiefes Dekollete mit Super-Mini, dramatischem Make up und drei Pfund Schmuck dagegen wirken übertrieben und aufdringlich. Gehen Sie zum Essen, setzen Sie nicht selbstverständlich voraus, dass er sie einlädt. Tut er es doch, bedanken Sie sich. Damit zeigen Sie, dass Sie seine Geste zu schätzen wissen. Aktivitäten, die sich außerdem für ein Date eignen: Ein Spaziergang in der Natur, ein Besuch im Museum, eine Ausstellung, gemeinsam Sport machen.

E - Eisbrecher

Was in der Wirtschaft die erste Million, ist beim Flirten der erste Satz - das größte Hindernis. Hier kann am meisten schief gehen. Und dann ist in der Regel nichts mehr zu retten. Dabei muss dieser ach so bedeutsame erste Satz gar nicht so wahnsinnig originell oder einzigartig sein. Besser liegt man mit was Unverfänglich-Unverbindlichem: „Ist hier Selbstbedienung oder kommt ein Kellner?" (im Lokal), „Wissen Sie, ob‘s in der Nähe eine Reinigung (Drogerie, Fotoladen, usw.) gibt?" (auf der Straße), „Haben Sie schon einen Blick aufs Büffet geworfen? Was ist denn da so empfehlenswert?" oder „Woher kennen Sie eigentlich die Gastgeber?" (bei Einladungen, auf Partys). Auch Komplimente kommen laut Meinungsforscher-Umfragen bei mehr als der Hälfte aller Männer gut an. Etwa: „Tolle Krawatte haben Sie an. Hat bestimmt Ihre Freundin ausgesucht..?" Ideal, wenn er antwortet: „Freundin? Isch abe gar keine Freundin..."