Die NFP-Methode

Auch hier gibt es wieder einen entscheidenden Vorteil: NFP-Anwenderinnen sind in der Lage herauszufinden, wann sich ihre normalen Zyklus- und Fruchtbarkeitsverhältnisse wieder einstellen.

Mit der Körperbeobachtung sollten Sie nach dem Wochenfluß beginnen. Warten Sie nicht erst die erste Periode ab, denn bei fast 50 Prozent aller Stillfrauen findet der Eisprung bereits vor der ersten Blutung statt.

Bis zum ersten Eisprung – also solange keine Temperaturhochlagen beobachtet werden können, sollten die fruchtbaren Tage mit Hilfe des Zervixschleimes und/oder der Muttermundbeobachtung festgestellt werden. Dabei gelten für die Stillzeit wichtige Regeln:

  • Solange Sie sich trocken anfühlen, sind Sie unfruchtbar

  • Sobald Zervixschleim in irgendeiner Form sichtbar ist, sollten Sie davon ausgehen, fruchtbar zu sein

  • Die fruchtbare Phase endet am Abend des 4. Tages nach Scheimhöhepunkt, wenn an diesem Tag Trockenheit oder „nichts“ empfunden wurde

  • Jede Blutung, die einer Temperaturhochlage vorausgeht, wird wie ein Schleimsymptom betrachtet und als fruchtbar gewertet

  • Sobald die erste Temperaturhochlage erkennbar ist, gelten die üblichen Regeln der NFP-Methode. Zur doppelten Sicherheit sollten Sie noch einen weiteren Tag mit erhöhter Temperatur abwarten

  • Nach der ersten Temperaturhochlage gelten wieder die bekannten sympto-thermalen Regeln, auch wenn Sie weiterhin stillen
Sicherheit der Methode
  • Sie ist natürlich vergleichbar mit der herkömmlichen NFP-Methode. Dabei liegt der Pearl-Index um 1.