Der Eisprung
Als erster Tag des weiblichen Zyklus wird daher der Tag der ersten Menstruationsblutung gezählt, als letzter Tag des weiblichen Zyklus gilt jener vor der nächsten Monatsblutung.
Zugegeben, das klingt ein bißchen verwirrend, ist es aber nicht. Hat der Östrogenspiegel schließlich, rund zwei Wochen vor der nächsten Regel, seinen Gipfel im Blut erreicht, wird durch die von der Hirnanhangsdrüse gebildet Hormone, der Eisprung, auch als Ovulation bezeichnet, ausgelöst. Und genau zu diesem Zeitpunkt besteht auch die größtmögliche Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, denn die Eizelle bleibt bis zu 24 Stunden befruchtungsfähig.
Als Gelbkörper bezeichnet man jene Struktur, in welcher das Ei im Eierstock heran reift, und es bildet das zweite wichtige weibliche Hormon, welches Mediziner als Progesteron bezeichnen. Es ist für die Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut und somit für die Aufnahme eines befruchteten Eies verantwortlich. Nach rund 14 Tagen geht das Gelbkörperhormon zugrunde, die Gebärmutterschleimhaut wird mit der eintretenden Blutung ausgeschieden und bis zum nächsten Eisprung stellt der weibliche Körper die Gelbkörperhormonbildung nun ein. Dieser, sich Monat für Monat wiederholende Vorgang, wird als Regel, Monatsblutung oder Periode bezeichnet.